Frankfurt a. M. Beschreibung Frankfurt a. M.  
 
   
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Frankfurt am Main

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Frankfurt am Main Artikel

Wappen Karte
Frankfurt am Main Beschreibung Frankfurt am Main Beschreibung
Wahlspruch: Starck in dem Recht!
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Kreis: Stadtkreis
Fläche: 248 km²
Einwohner: 652.013 (31.12.2003)
Bevölkerungsdichte: 2.628 Einwohner/km²
Höhe: 112 m ü. NN
Postleitzahlen: 60311 - 60598 (alt: 6000)
65929 - 65936 (alt: 6230)
Vorwahlen: 069, 06109, 06101
Geografische Lage: 50° 07' n. B.
08° 41' ö. L.
Kfz-Kennzeichen: F
Gemeindeschlüssel: 06 4 12 000
NUTS-Region: Frankfurt am Main
(DE712)
Stadtgliederung: 16 Ortsbezirke,
46 Stadtteile,
118 Stadtbezirke
Offizielle Website: www.frankfurt.de
E-Mail-Adresse: onlinebuero@frankfurt.de (mailto:onlinebuero@frankfurt.de)
Politik
Oberbürgermeisterin: Petra Roth (CDU)
Regierende Parteien: CDU, SPD, Grüne, FDP

Frankfurt am Main ist mit 652.013 Einwohnern (Stand: 31.12 2003) die größte Stadt Hessens und nach Berlin, Hamburg, München und Köln die fünftgrößte Stadt der Bundesrepublik Deutschland.

Sie ist Hauptsitz der Europäischen Zentralbank und der wichtigste Finanzplatz Deutschlands. Als Messestadt hat Frankfurt globale Bedeutung. Zudem ist es einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte Kontinental-Europas. Die Metropole des Rhein-Main-Gebiets bildet eines der neun Oberzentren des Landes Hessen. Seit 1875 ist Frankfurt Großstadt mit mehr als 100 Tausend Einwohnern.

Frankfurt am Main Beschreibung
Frankfurt am Main Beschreibung
Teil der Skyline, fotografiert von Südost


Schnellzugriff: Geografie | Stadtbild und Architektur | Geschichte | Politik | Wirtschaft und Infrastruktur | Kultur und Sehenswürdigkeiten | Persönlichkeiten | Literatur | Weblinks | Inhaltsverzeichnis


Buch-Tipp: Briefe und Aufzeichnungen. Lehreich und emotional! Das Buch ist auf jedem Fall informativ, gut geschrieben und sehr fesselnd. Ich würde es jedem empflehlen, der sich für das Thema interessiert. Die anderen Personen rücken schon etwas in den Hintergrund und werden als nicht so wichtig dargestellt. Dabei war Sophie Scholl nicht von Anfang an dabei! Gegründet wurde die Weiße...

Geografie

Buch-Tipp: CIA CIA - die ganze Wahrheit! CIA wer kennt nicht diese drei Buchstaben, welche untrennbar mit der amerikanischen Politik der letzten 60 Jahre verbunden sind. Die CIA gilt als der strategische Kopf der US Regierung für verdeckte Operationen, Spionage und Gewalt. Was die CIA alles auf dem Kerbholz hat, zeigt der spitzenmäßig gut recherchierte Bericht...

Geografische Lage

Die Stadt liegt auf beiden Seiten des Untermains südöstlich des Taunus in Süddeutschland. In dem Süden verfügt Frankfurt über den größten Stadtwald Deutschlands. Ihren höchsten natürlichen Punkt hat die Stadt an der Berger Warte auf dem Berger Rücken in dem Stadtteil Seckbach mit 212 m Ã¼. NN. Ihr tiefster Punkt liegt am Mainufer in Sindlingen bei 88 m Ã¼. NN. Die Stadt liegt am nördlichsten Rand der Oberrheinischen Tiefebene, die von der Schweiz bis Südwestdeutschland reicht.

Buch-Tipp: Charlie und Lola: Das ist aber total mein Buch! Witziges Buch ueber die Lese-Leidenschaft Diese Buch ist total witzig. Es erzaehlt von einem kleinen Maedchen, das jedesmal aus der Bibliothek dasselbe Buch ausleiht weil es "apselut das allerbeste Buch" ist, bis eines Tages das Buch schon verliehen ist. Das ist der Tag an dem es lernt, dass es auch andere gute Buecher gibt. Die Botschaft des Buches...

Nachbargemeinden und Kreise

Frankfurt am Main Beschreibung

Frankfurt grenzt in dem Westen an den Main-Taunus-Kreis (Gemeinden Hattersheim am Main, Kriftel, Hofheim am Taunus, Liederbach am Taunus, Sulzbach (Taunus), Schwalbach am Taunus und Eschborn), in dem Nordwesten an den Hochtaunuskreis (Gemeinden Steinbach (Taunus), Oberursel (Taunus) und Bad Homburg vor der Höhe), in dem Norden an den Wetteraukreis (Gemeinden Karben und Bad Vilbel), in dem Nordosten an den Main-Kinzig-Kreis (Gemeinden Niederdorfelden und Maintal), in dem Südosten an die Stadt Offenbach am Main, in dem Süden an den Kreis Offenbach (Gemeinde Neu-Isenburg) und in dem Südwesten an den Kreis Groß-Gerau (Gemeinden Mörfelden-Walldorf und Kelsterbach).

Buch-Tipp: Das alte Frankfurt am Main Der schönste Bildband des alten Frankfurt. . . . . . einer über mehr als ein Jahrtausend gewachsenen, noch in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts in dem Kern weitgehend mittelalterlich geprägten Stadt mit einer heute kaum mehr vorstellbaren Anzahl an einzigartigen Baudenkmälern. Als heimliche Hauptstadt des Heiligen Römischen Reichs Deutscher...

Stadtgliederung

Die Stadt ist in 46 Stadt- beziehungsweise Ortsteile und diese wiederum in 118 Stadtbezirke aufgeteilt. Die laufende Nummerierung der Stadtteile geht dabei von 1-47, doch gibt es die Nr. 23 nicht. Der flächengrößte Stadtteil ist Sachsenhausen-Süd. Die meisten Stadtteile sind eingemeindete Vororte oder auch Städte (zum Beispiel Höchst). Einige, wie das Nordend, sind auch durch die Bebauung von Freiflächen zwischen dem Stadtgebiet und vormals unabhängigen Orten entstanden. Andere wiederum entstanden aus Siedlungen, die bisher anderen Stadtteilen angehörten (beispielsweise Dornbusch ).

Frankfurt am Main Beschreibung
Frankfurt am Main Beschreibung
Die Frankfurter Skyline

Die 46 Stadtteile sind zu 16 Ortsbezirken zusammen gefasst, die jeweils einen Ortsbeirat mit einem Ortsvorsteher als Vorsitzenden haben.


Nr Nennung
1 Innenstadt
2 Innenstadt II
3 Innenstadt III
4 Innenstadt IV
5 Süd
6 West
7 Mitte-West
8 Nord-West
9 Mitte-Nord
10 Nord-Ost
11 Ost
12 Kalbach
13 Nieder-Erlenbach
14 Harheim
15 Nieder-Eschbach
16 Bergen-Enkheim


Siehe auch:

Buch-Tipp: Die Leiche am Eisernen Steg. Vierte Sachsenhäuser Kriminalepisode Fantastisch! Er, Herr Schweitzer. . . Wortgewandt, witzig, spannend und umständlich komisch geschrieben. Das Buch ist der absolute Hit und ein Muss in jedem hessischen Bücherregal! Und besonders für Leser aus dem Rhein-Main-Gebiet ist's ein Gaumenschmaus.

Stadtbild

Vom Mittelalter bis heute, die Architektur in Frankfurt am Main

Frankfurt am Main Beschreibung
Frankfurt am Main Beschreibung
Enge Gassen in der Altstadt

Wie bei vielen anderen deutschen Großstädten hat sich Frankfurts Stadtbild nachdem Zweiten Weltkrieg radikal geändert. Dies war bedingt durch die enormen Bombenschäden des Krieges und die in den 1950er und 60er Jahren übliche Form der Stadtplanung, deren Absicht es häufig war, Altes abzureißen und durch moderne Bauten zu ersetzen. Zudem wurden die Städte radikal "autogerecht" gemacht, was sich vor allem in Stadtautobahnen und neuen Schneisen für Duchfahrtsstraßen äußerte (die Kurt-Schumacher- und Konrad-Adenauer-Straße sind prominente Beispiele in Frankfurt). Von der ehemals größten zusammenhängenden Altstadt Deutschlands ist ca. noch wenig übrig, zumal bereits kurz nach der Wende vom 19. zu dem 20. Jahrhundert Straßendurchbrüche (Braubachstraße) und der Abriss ganzer Quartiere (Judengasse) begonnen wurden. Die Überreste der historischen Altstadt befinden sich rund um dem Römerberg. "Altstadt" ist offiziell das Viertel unterhalb der Zeil, westlich begrenzt durch die Neue Mainzer Straße, östlich durch das Fischerfeld.

Die heutige Innenstadt wurde in dem frühen 19. Jahrhundert umgebaut. Die Wallanlagen mit ihren großen Bastionen, die seit dem 15. Jahrhundert die Alt- und die Neustadt umfassten, wurde geschleift und stattdessen wurde ein Anlagenring geschaffen, der auch heute noch gestresste Frankfurter dazu einlädt, einen Spaziergang zu machen. Die Neustadt (außerhalb der alten Stadtmauer des 12. Jahrhunderts, der so genannten Staufermauer) wurde neu bebaut. Der Städteplaner Georg Heß verfasste ein Statut, im geregelt wurde, wie sie aussehen sollte. Er verlangte, dass sich die Bauherrn an den Stil des Klassizismus zu halten hätten. Ein Beispiel für den Frankfurter Klassizismus ist zu dem Beispiel das ehemalige Gebäude der Stadtbibliothek, von dem heute ca. noch die Fassade steht. Dazu kam das "Wallservitut", im festgelegt wurde, dass die in Spazierwege umgewandelten Wallanlagen nicht bebaut werden dürften. Diese Bestimmung gilt noch heute, auch wenn die Stadt einzelne Ausnahmen zugelassen hat (Alte Oper, ein oder zwei Bankgebäude).

Das Stadtgebiet wurde außerhalb dieses Ringes kontinuierlich erweitert und so entstanden seit etwa 1830 die Stadtteile Westend, Nordend und Ostend. Nach dem Bau des Hauptbahnhofes entstand in den 1890er Jahren auch das Bahnhofsviertel auf dem Gelände der drei zuvor direkt westlich an den Anlagenring angrenzenden Westbahnhöfe.

Frankfurt am Main Beschreibung
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Wohngebiet am Rande der Innenstadt (Westend)

Als Wohngebiete wuchsen vor allem die drei erstgenannten enorm. Die Frankfurter Bürger wollten an die frische Luft. Heute lebt gerade mal 1  Prozent der Bevölkerung innerhalb der ehemaligen Stadtmauern. Die Bebauung erfolgte entlang breiter Ausfallstraßen wie der Eschersheimer Landstraße oder der Bockenheimer Landstraße. Üblicherweise wurden vier Stockwerke in dem Wilhelminischen Gründerzeit-Stil gebaut - und dabei die Gebäude des Klassizismus größtenteils abgerissen und ersetzt. Die um 1890 eingemeindeten Stadtteile wie zu dem Beispiel Bockenheim und Bornheim wurden in dieses Stadtbild integriert, erhielten neue Straßen und einen Anschluss an die Frankfurter Straßenbahn, konnten aber bis heute ihren eigenen Charakter bewahren. Um die neuen Grenzen der Stadt zu beschreiben, wurde am Anfang des 20. Jahrhunderts ein zweiter Ring gebaut. Der Alleenring ist heute zu einer stark befahrenen Umgehungsstrecke geworden, in die in dem Westen direkt die Bundesautobahn 66 mündet (gebaut Anfang der 1970er Jahre). Um 1930 folgten große Wohnsiedlungen von Ernst May außerhalb des Alleenrings, die das Neue Frankfurt symbolisieren: Die Römerstadt in dem Norden bei Heddernheim, die große Siedlung Bornheimer Hang in dem Osten und die Siedlung am Riedhof, Heimatsiedlung in dem Süden sind einige Beispiele.

Frankfurt am Main Beschreibung
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Ländliche Umgebung in dem Frankfurter Westen in dem Kontrast zur Innenstadt, in dem Hintergrund der Industriepark Höchst

Das Stadtgebiet war auch in dieser Zeit (also zwischen Erstem Weltkrieg und Nationalsozialismus) wieder durch Eingemeindungen gewachsen. Die ehemalige Stadt Höchst bereicherte Frankfurt um eine Altstadt, die noch heute sehr gut erhalten ist. Das älteste Gebäude Frankfurts befindet sich ebenfalls dort, die Justinuskirche. Die umliegenden Dörfer wurden mit eingemeindet, durften aber bis heute ihren ländlichen Charakter beibehalten. Sie sind heute in dem Ortsbezirk Frankfurt-West zusammengefasst. Die spätesten Eingemeindungen fanden in dem Nordosten statt. Diese Stadtteile haben wohl am wenigsten mit dem Frankfurter Kerngebiet gemein (Kalbach, Harheim, Nieder-Eschbach und Nieder-Erlenbach; dazu in dem Osten Bergen-Enkheim).

Das Gebiet der Innenstadt hat sich vor allem nachdem Zweiten Weltkrieg fundamental verändert. Seit den 1950ern bis in die frühen 70er Jahre, wollte man eher zaghaft stets höher hinaus, auch wenn Frankfurt schon damals den Ruf der Hochhausstadt erlangte. Heute wird höher und schneller gebaut, allerdings hat die Wirtschaftsflaute an den internationalen Aktienmärkten den Höhenflug des Millenniums etwas gebremst.

Die Frankfurter Altstadt befindet sich rund um den Frankfurter Römer, der das Rathaus der Stadt Frankfurt ist. Der Hügel, auf dem sich der Römer befindet, wird Römerberg genannt. Auf dem Römerberg befinden sich auch der Frankfurter Kaiserdom und die berühmte Paulskirche.
Frankfurt am Main Beschreibung
Frankfurt am Main Beschreibung
Frankfurter Weihnachtsmarkt am Abend
Die Schäden in der vorwiegend aus Fachwerkhäusern bestehenden Altstadt Frankfurts waren nachdem Zweiten Weltkrieg enorm; fast der gesamte Römerberg lag in Schutt und Asche. Dass die meisten Straßenzüge komplett aufgegeben wurden und einer modernen, aber nicht innenstadttypischen Wohnbebauung wichen (neben dem restaurierten Dom und dem Betonklotz des technischen Rathauses), hatte aber planerische Gründe, die auf den Vorstellungen einer Altstadterneuerung der 1950er Jahre basieren. Die Frankfurter Altstadt ist ein Absicht für viele Touristen aus der ganzen Welt, weil man hier stets noch mittelalterliche urbane Architektur erleben kann, auch wenn die Fachwerk-Überreste allesamt Betonbauten der 1980er Jahre sind, die eine Fachwerkkonstruktion ca. vortäuschen. Der Frankfurter Römerplatz in dem Herzen der Altstadt empfängt übrigens die Deutsche Fußballnationalmannschaft nach ihren Erfolgen oder Misserfolgen bei Meisterschaften in dem Ausland.

Ein Grafiker, der das alte Frankfurt des 17. Jahrhunderts detailgetreu in Stadtansichten darstellte, war Matthäus Merian.

Berühmt sind auch Frankfurts Grünanlagen. Der Frankfurter Anlagenring stellt einen Teil dar. Aber die Stadt hat noch viel mehr zu bieten. In dem Stadtteil Nordend-Ost befindet sich zu dem Beispiel der Bethmann-Park mit seinem chinesischen Garten des Himmlischen Friedens. In dem Nordend sind auch der Holzhausenpark und der Günthersburgpark gelegen. Weiter westlich in dem Stadtteil Westend-Nord liegt der Grüneburgpark .

Frankfurt am Main Beschreibung
Frankfurt am Main Beschreibung
Sonnenuntergang hinter der Frankfurter Skyline

Frankfurt ist auch die Stadt der Hochhäuser und wird deswegen auch Mainhatten genannt (in Analogie zu dem New Yorker Stadtteil Manhattan). Von den zehn höchsten Wolkenkratzern der Bundesrepublik befinden sich neun in Frankfurt. Das ehemals höchste Hochhaus Europas, der Commerzbanktower mit einer Höhe von 259 m (300 m mit Antenne), wurde vor kurzem vom Triumph-Palace in Moskau mit 264 m übertroffen. Damit steht "nur" das zweithöchste Gebäude Europas in Frankfurt. Das dritthöchste Gebäude Europas ist übrigens der Messeturm in Frankfurt mit einer Höhe von 257 m. Neben den Hochhäusern sieht man aber stets noch die prächtigen Filialen der Bankhäuser vom Anfang des 20. Jahrhunderts. Auch die Kirchengebäude kann man noch zwischen den Bürohochhäusern erkennen. Durch einen Hochhausrahmenplan wurde versucht, urbanen "Wildwuchs" zu vermeiden. Allerdings machten viele Ausnahmegenehmigungen diesen Plan bald zur Makulatur.

Die radikalste Veränderung außerhalb des Rahmenplans vollzieht Frankfurt in dem Moment an der Einkaufsstraße Zeil. Dort entsteht derzeit an der Hauptwache auf Europas teuerster Baustelle ein exklusives Einkaufszentrum mit einem Hochhaus-Ensemble auf dem ehemaligen Gelände der Telekom. Dabei soll auch das alte Thurn und Taxis Palais in einem dem Original ähnlichen Zustand neu errichtet undins moderne Einkaufszentrum mit First Class-Hotel und Büroräumen eingefügt werden.

Siehe auch: Liste der Hochhäuser in Frankfurt am Main

Buch-Tipp: Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Sonderausgabe In dem Strom Wer liebt, muß warten, muß leiden können. Wenn sich auch niemand vorstellen mag, dass es 51 Jahre, 9 Monate und 4 Tage dauern wird, bis die Sehnsucht nicht länger ungestillt bleibt. Schon Plato behauptete, Liebe ist ca. im, der liebt. Somit dürfte sich der unglücklich Verliebte Florentino Ariza auf der sicheren Seite des Lebens...

Geschichte

Frankfurt am Main wurde 794 erstmal urkundlich erwähnt. Davor hatten allerdings schon die Römer den Ort bewohnt. 843 wurde Frankfurt königliche Pfalz der Ostfranken und 1220 freie Reichsstadt.

Die Goldene Bulle erklärte Frankfurt ab 1356 zur ständigen Wahlstadt der deutschen Kaiser, nach dem hier schon einige Königswahlen stattfanden. Ab 1562 wurde der Kaiser auch in Frankfurt gekrönt, der Letzte war 1792 der Habsburger Franz II..

Deutschlands erste Ballonfahrt erlebten die Frankfurter 1785 auf der Bornheimer Heide.

Nach dem Ende des Heiligen Römischen Reichs trat Frankfurt dem Rheinbund bei und wurde unter dem Fürstprimas Karl Theodor von Dalberg dessen Hauptstadt. Das gleichnamige Großherzogtum hielt allerdings ca. von 1810 - 1813.

Danach wurde Frankfurt wieder Freie Stadt, diesmal in dem Deutschen Bund. Dessen Bundestag richtete sich in der Stadt ein. 1848 kam es in den deutschen Staaten zur Märzrevolution. Die einberufene Nationalversammlung tagte in der Frankfurter Paulskirche.

Frankfurt am Main Beschreibung
Frankfurt am Main Beschreibung
Stadtansicht um 1900

Im preußisch-österreichischen Krieg nahm Frankfurt für Österreich Partei, wurde dem zu Folge 1866 von Preußen annektiert und verlor so endgültig seinen Status als Freie Reichsstadt; es wurde dem Regierungsbezirk Wiesbaden der Provinz Hessen-Nassau zugeordnet. Als versöhnendes Symbol wurde 1871 in Frankfurt der Deutsch-Französische Krieg mit dem Frankfurter Frieden offiziell beendet.

Unterdes erweiterte Frankfurt seine Grenzen und gemeindete zahlreiche umliegende Orte ein. Damit wurde es schließlich sogar für kurze Zeit Deutschlands flächengrößte Stadt.

In der Zeit des Nationalsozialismus wurden 9 Tausend Juden aus Frankfurt deportiert. In dem darauf folgenden Krieg zerstörten Fliegerbomben fast die komplette Alt- und Innenstadt.

Nach der Niederlage Deutschlands richtete die amerikanische Besatzung in der Stadt ihren Hauptsitz ein. Anschließend wurde Frankfurt zu dem Verwaltungssitz der Trizone. Bei der Wahl zur Bundeshauptstadt unterlag Frankfurt ca. knapp. Die Abstimmung fiel mit 33 zu 29 Stimmen zugunsten von Bonn aus. In der Nachkriegszeit entwickelte sich die Stadt erneut zu einer wirtschaftlichen Metropole und wurde 1999 Sitz der Europäischen Zentralbank.

Eine detailliertere Abhandlung findet sich in dem Artikel Geschichte von Frankfurt am Main

Buch-Tipp: Die Mittagsfrau Ach, wie wird mir gleich so blümerant Mit Büchern, die der Deutsche Buchpreis adelt, tue ich mich in dem Allgemeinen sehr schwer. Treffen sie doch selten meinen eigenen Geschmack. Auch die ersten 50 Seiten dieses Buches entsprechen diesem Urteil: Schleppender Beginn und ein unbequemer Erzählstil. Allein die wunderbaren und längst vergessenen Ausdrücke...

Eingemeindungen

Frankfurt am Main Beschreibung

Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts bestand das Stadtgebiet von Frankfurt am Main aus den Stadtteilen Altstadt, Innenstadt, Bahnhofsviertel, Gutleutviertel, Gallusviertel, Westend, Nordend, Ostend und Sachsenhausen. Ab 1877 wurden zahlreiche selbständige Gemeinden in die Stadt Frankfurt eingegliedert: Tabelle

Buch-Tipp: Die Tochter des Henkers Fesselndes Lesevergnügen Das Schicksal von Franzi war mein erstes historischer Jugendroman und ich muss sagen: auch für mich als Erwachsene eine tolle, spannende Lektüre, die ich in drei Nächten gelesen hatte. Diese spannende Geschichte über die Sehnsüchte der mutigen Henkerstochter erzählt über die Zeit der Hexenverfolgung ohne zu viel, aber...

Einwohnerentwicklung

Die Einwohnerentwicklung ist in einer Tabelle mit Diagramm dargestellt.

Buch-Tipp: Ein Dschinn für alle Fälle Phantasievoll geschriebenes Buch für Alt und Jung In dem Grundsatz kann ich mich den Vorrednern ca. anschließen. Es ist ein erfrischend lesenswertes Buch, das sowohl den Kindern beim Zuhören, als auch den Älteren beim Vorlesen viel Spaß macht. Man kann sich den Abenteuern von Emma und Tom mit seinem neu gewonnenen Freund, dem "Dschinn für alle...

Religionen

Frankfurt am Main gehörte vor der Reformation zu dem Erzbistum Mainz. 1522 wurde die erste evangelische Predigt in Frankfurt abgehalten. Am 23.04 1533 wurde der katholische Gottesdienst in Frankfurt endgültig eingestellt, doch wurde ab 1548 die Bartholomäuskirche, welche seit dem 18. Jahrhundert als „Dom“ genannt wird, den Katholiken als alleinige Kirche wieder freigegeben. Dennoch war Frankfurt über eine lange Zeit eine fast ausschließlich protestantische Stadt. Vorherrschend war das lutherische Bekenntnis. Doch gab es durch Zuwanderung auch reformierte Gemeindeglieder, die es aber anfangs sehr schwer hatten und daher teilweise auch die Stadt wieder verließen. Die Verbliebenen spalteten sich später in eine deutsch-reformierte und eine französisch-reformierte Gemeinde auf. Erst 1786 erhielten die reformierten Gemeindeglieder eigene Kirchen und ab 1806 waren beide Bekenntnisse gleichgestellt.

Frankfurt am Main Beschreibung
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Katharinenkirche und Commerzbanktower

Da Frankfurt eine „Freie Stadt“ war, regelte sie auch ihre kirchlichen Angelegenheiten selbst. So bestand anfangs ein lutherisches, später auch ein reformiertes Konsistorium (Verwaltung der Kirche). Beide Verwaltungsbehörden waren für die Gemeinden ihres Bekenntnisses in Frankfurt am Main zuständig (zwei Konsistorialbezirke). 1899 wurden beide Konsistorialbezirke unter der damals preußischen Verwaltung Frankfurts zu dem „Evangelischen Konsistorialbezirk Frankfurt am Main“ vereinigt (Evangelische Landeskirche Frankfurt am Main), welcher 1934 mit der Evangelischen Kirche in Nassau und der Evangelischen Kirche in Hessen-Darmstadt vereinigt wurde. Frankfurt wurde innerhalb der neuen Landeskirche Sitz einer Propstei, die später in „Propstei Rhein-Main“ umbenannt wurde. Heute gehören alle evangelischen Gemeindeglieder Frankfurts - sofern sie nicht zu einer Freikirche gehören - zu den Dekanaten Frankfurt-Höchst, Frankfurt-Mitte-Ost, Frankfurt-Nord und Frankfurt-Süd innerhalb der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.

Die römisch-katholischen Gemeindeglieder blieben nach der Reformation eine sehr kleine Minderheit. Sie gehörten zunächst zusätzlich zu dem Erzbistum Mainz, nach dessen Säkularisation beziehungsweise Aufhebung 1805 vorübergehend zu dem Bistum Regensburg und ab 1827 zu dem neu gegründeten Bistum Limburg, das seinerzeit für das Herzogtum Nassau und die Freie Stadt Frankfurt errichtet wurde. Im 19. Jahrhundert zogen dann auch vermehrt wieder Katholiken in die Stadt. Sie hielten sich zunächst alle zur Bartholomäuskirche (Dom). Erst nach 1884 wurden die Pfarrbezirke aufgeteilt, wenngleich der Dom zunächst noch die einzige Pfarrkirche der Stadt blieb. Durch Dekret des Limburger Bischofs vom Jahre 1922 wurde der Pfarrbezirk des Domes offiziell in 6 Pfarrbezirke getrennt. Später wurden weitere Pfarrgemeinden gegründet. Heute bilden alle Pfarrgemeinden des Bistums Limburg in dem Stadtgebiet den Bezirk Frankfurt; allerdings umfasst das Stadtgebiet seit der Gebietsreform der 1970er Jahre auch Pfarrgemeinden der Bistümer Mainz und Fulda.

Noch in dem 19. Jahrhundert herrschte in Frankfurt eine sehr restriktive Juden-Gesetzgebung mit Ghettoisierung in der „Judengasse“; erst 1864 konnten die jüdischen Einwohner ihre volle Emanzipation erreichen. Die Jüdische Gemeinde war bis zu ihrer Auslöschung in der Nazizeit die zweitgrößte Deutschlands. Heute beherbergt Frankfurt wieder eine sehr lebendige jüdische Gemeinde, die sich nach der Zerschlagung durch die Nazis aus einem eher bescheidenen Wiederanfang entwickelt hat. Anfang 2004 wurde in Frankfurt die weithin bekannte jüdische Schule Philanthropin als Grundschule wiedereröffnet.

In Frankfurt befinden sich außerdem mehrere Gemeinden der Neuapostolischen Kirche und der kircheneigene Verlag Friedrich Bischoff sowie verschiedene adventistische Gemeinden. Auch die Zeugen Jehovas haben hier etliche, zu dem Teil fremdsprachige, Versammlungen.

Buch-Tipp: Für immer vielleicht Buch ist sehr gut formuliert Nachdem ich Ps. Ich liebe dich gelsen hatte musste ich mich erstmal dran gewöhnen das Für stets vielleicht einen anderen Schreibstil hat. Doch auch dieses Buch von Cecelia Ahern gefiel mir. Ich kann ca. jedem empfehlen sich diese Bücher der jungen Autorin zu kaufen.

Politik

Buch-Tipp: Geniessen unter freiem Himmel - Frankfurt am Main und südliches Umland Für Frankfurter und Rhein-Mainer ein "Muss" Zwei bekannte Szenekennerinnen haben sich der Freiluftgastronomie in FRA und Rhein-Main angenommen, vorerst ca. den Süden bis Darmstadt. Doch man muss einfach hoffen, dass möglichst viele andere Regionen folgen. Denn dieses Werk war ÜBERFÄLLIG und hat echt gefehlt. Ich habe schon mehrere mir bisher unbekannte...

Politische Geschichte

Die Stadt Frankfurt befand sich anfangs in unmittelbarer Verwaltung des Reiches, infolgedessen ein Vogt, später Reichsschultheiß die Stadt „regierte“. Ab 1311 ging die Verwaltung auf die Stadt über. Als Organe der Selbstverwaltung bestanden von da an der Rat der Stadt und der Bürgermeister, von denen es zwei gab: der „ältere“ wurde von den Schöffen („erste Ratsbank“) und der jüngere von der „zweiten Ratsbank“ gewählt. Später gab es in dem Rat noch eine „dritte Ratsbank“, die sich aus Handwerkern zusammensetzte. Insgesamt hatte der Rat 43 Mitglieder.

Frankfurt am Main Beschreibung
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Technisches Rathaus am Römerberg

1867 wurde die „unechte Magistratsverfassung“ eingeführt. An der Spitze der Stadt stand nunmehr der „Magistrat“ mit einem 1. Bürgermeister, der meist den Titel „Oberbürgermeister“ erhielt, einem 2. Bürgermeister, sowie 10 besoldeten und 12 unbesoldeten Mitgliedern. Der Oberbürgermeister wurde bis 1918 vom König aus drei Vorschlägen ernannt. Seine Amtsdauer betrug 12 Jahre. Nach 1918 wurde der Oberbürgermeister von der Stadtverordnetenversammlung gewählt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Oberbürgermeister von der amerikanischen Militärverwaltung eingesetzt.

Buch-Tipp: Kopfschuss Kopfschuß ist Humor und Spannung mit viel Ortskenntnis Wenn es mal ein zweites Buch dieser Art vom Autor gibt, werde ich einer der ersten Käufer sein. Eine köstliche kurzweilige Mischung aus genauer Kenntnis der Polizeiarbeit, detailgetreuer Ortsbeschreibung von Darmstadt und dem liebenswerten hessischen Bürger mit seinem Hessisch-Gebabbel. Ich...

Aktuell

Die Satzung von Frankfurt und die Hessische Gemeindeordnung bestimmen heute den konstitutionellen Aufbau der Stadt.

Grundsätzlich müssen die Ortsbeiräte zu allen Fragen gehört werden, die ihren Ortsbezirk betreffen. Die endgültige Entscheidung über eine Maßnahme obliegt allerdings in der Regel der Stadtverordnetenversammlung der Gesamtstadt, wobei diese bestimmte Kompetenzen auch auf die Ortsbeiräte übertragen kann. Dabei ist die Mitgliederanzahl in den Ortsbeiräten verschieden.

Aktuelle Themen, mit denen sich Magistrat und Stadtverordnete beschäftigen, sind unter anderem der bevorstehende Ausbau des Rhein-Main-Flughafens, an dem die Stadt mit einen Großteil der Aktien beteiligt ist. Außer von den Grünen und den Flughafenausbaugegnern, deren Name Programm ist, wird dieser von allen Parteien befürwortet. Ein weiteres umstrittenes Thema ist der so genannte Hochhausrahmenplan: Er sorgt dafür, dass Bürohochhäuser nicht mehr wie in früheren Jahren in Wohnvierteln gebaut werden, sondern weist explizit mögliche und verträglich erscheinende Standorte für sie aus. Der Anlagenring, Überrest der mittelalterlichen Befestigungsanlagen der Stadt, (siehe Wichtige Straßen und Plätze in Frankfurt am Main) ist schon seit 1827 aufgrund des „Wallservituts“ vor Bebauung weitgehend geschützt.

Das Wahlverhalten der Frankfurter entspricht in dem Großen und Ganzen dem Bundesdurchschnitt. Die Grünen, die in der Frankfurter Hausbesetzerszene einen Ursprung haben (Persönlichkeiten wie Joschka Fischer und Daniel Cohn-Bendit sind exemplarisch zu bezeichnen) sind in Frankfurt überdurchschnittlich populär. Bei der Europawahl 2004 belegten sie mit 25 Prozent den zweiten Platz nach der CDU. In einigen Stadtteilen mit vorwiegend junger Bevölkerung (zum Beispiel Bockenheim und Nordend-West) bekamen sie den größten Anteil der Stimmen.


Buch-Tipp: Liliane Susewind Soooooo süß! Die Lektüre von Liliane Susewind hat mich sehr häufig zu dem Lächeln gebracht. . . die Geschichte ist einfach wunderbar geschrieben und spielt trotz der magischen Fähigkeit von Lilli, mit Tieren zu sprechen, ganz in unserer Welt und ist auch für Kinder "pädagogisch wertvoll". Die niedlichen Illustrationen passen dabei hervorragend zum...

Stadtverordnetenversammlung

Bei den letzten Kommunalwahlen vom 18. März 2001 erzielten die wählbaren Parteien der Stadtverordnetenversammlung folgendes Ergebnis:


Aus dem Wahlergebnis formierte sich zunächst eine Koalition aus CDU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP. Dann wurde jedoch bekannt, dass einzelne CDU-Abgeordnete einen Republikaner als ehrenamtliches Mitglied in den Magistrat wählten. Die Koalition brach auseinander. Seit dem stellen wieder wie bisher alle großen Parteien (CDU, SPD, Grüne, FDP) einen hauptamtlichen Dezernenten in dem Magistrat. In dem Magistrat ist außerdem ein Republikaner und ein Flughafenausbaugegner ehrenamtlich vertreten.

Die Oberbürgermeisterwahl endete am 1. April 2001 in einer Stichwahl. Dabei unterlag Herausforderer Achim Vandreike (SPD) der Amtsinhaberin Petra Roth (CDU). Petra Roth ist seit 1995 in dem Amt und ist erst die dritte gewählte CDU-Oberbürgermeisterin.

Siehe auch: Liste der Frankfurter Oberbürgermeister

Buch-Tipp: Nini Naseweis. Bildgeschichten für die Kleinsten Klasse Bilderbuch An diesem Buch gefällt mir einfach alles: Die Bilder, der Text, Format und Preis. Es ist exakt das Bilderbuch für 2 jährige, das ich stets gesucht habe. Im Tagesablauf von Nini findet meine Tochter sich exakt wieder. Es gibt viele tolle Bilder, die man besprechen kann.

Wappen

Blasonierung: Das Wappen zeigt in Rot ein golden gekrönten silbernen Adler. Er ist in Gold und Grau bewehrt und bezungt.

Bedeutung: Der Adler symbolisiert den ehemaligen Status der Stadt als freie Reichsstadt. In den 1920ern sollte das Wappen durch eine radikal vereinfachte Version ersetzt werden. Oberbürgermeister Ludwig Landmann wollte sich nachdem Zeitgeist richten und setzte sich für diese expressionistische Fassung des Adlers ein. Der Bevölkerung gefiel dieser Vorschlag allerdings nicht und schnell wurde wieder das alte Wappen eingeführt.

Städtepartnerschaften

Städtepartnerschaften gibt es mit folgenden Städten:

Ferner besteht zwischen dem Stadtteil Nieder-Eschbach und der Stadt Deuil-la-Barre (Frankreich) seit 1967 eine Partnerschaft.

Freundschaftsverträge gibt es mit folgenden Städten:

Wirtschaft und Infrastruktur

Laut einer Rangliste (http://www.citymayors.com/business/eurocities_gdp.html) der Universität Liverpool ist Frankfurt die reichste Stadt Europas (nach Bruttoinlandsprodukt pro Kopf); es folgen Karlsruhe, Paris und dann München.

In einer Rangliste (http://www.mercerhr.com/pressrelease/details.jhtml/dynamic/idContent/1128760) der Großstädte mit der höchsten Lebensqualität belegt Frankfurt gemeinsam mit Bern, Kopenhagen und Sydney global den fünften Platz (nach Zürich, Genf, Vancouver und Wien). Trotzdem hatte die Stadt 2003 die höchste Kriminalität und die höchste Pro-Kopf-Verschuldung (ohne Stadtstaaten) Deutschlands.

Verkehr

Die Stadt Frankfurt am Main verfügt über eine einzigartige zentrale Lage in Europa. Zu dem einen kreuzen sich am Frankfurter Kreuz, dem meistbefahrenen Autobahnkreuz Europas, die Autobahnen A 5 (Hattenbacher Dreieck - Weil am Rhein) und A 3 (Arnheim - Passau), zu dem anderen verfügt die Stadt über den Flughafen Frankfurt, einen der größten Flughäfen der Welt mit jährlich 50. Tausend Tausend Fluggästen. Auch in dem Bahnverkehr ist Frankfurt mit dem Frankfurter Hauptbahnhof ein Knotenpunkt. Seine Bedeutung in dem Güterverkehr ist allerdings zurückgegangen: von den zwei Rangierbahnhöfen ist ca. mehr der kleinere in Betrieb (Frankfurt am Main-Ost), während der größere (Frankfurt am Main-Hauptgüterbahnhof) stillgelegt ist und dessen Gelände anderweitig genutzt werden soll.

Seit dem Jahr 2 Tausend verfügt Frankfurt zudem über eine ICE-Anbindung nach Köln, die auf der neugebauten Trasse verläuft. Die Züge benötigen nunmehr ca. noch 1 1/4 Stunden für die Strecke auf der sie über 300km/h erreichen. Aufgrund von Streitigkeiten über den Streckenverlauf musste die deutsche Bahn den Kleinstädten Limburg und Montabaur jeweils einen Bahnhof einräumen, wo jedoch nicht jeder Zug hält.

Das Angebot des ÖPNV in Frankfurt besteht aus S-Bahnen (siehe S-Bahn Rhein-Main) sowie Stadtbahnen (teilweise als U-Bahn geführt), Straßenbahnen und Omnibussen (siehe Nahverkehr in Frankfurt am Main). Das größte Verkehrsunternehmen für die lokalen Verkehrsmittel in der Stadt ist die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF). Die Lokale Nahverkehrsgesellschaft TraffiQ GmbH übernimmt die Koordination und Bestellung des lokalen Nahverkehrsangebot. Sie ist Partner des Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV), der für die regionalen Verkehre und ein einheitliches Tarifsystem zuständig ist. Mit etwa 80 Kfz aller Wagentypen bieten zwei Car-Sharing-Firmen (stadtmobil (http://www.stadtmobil.de) und book-n-drive (http://www.book-n-drive.de)) eine gute Ergänzung zu dem ÖPNV. In der Binnenschifffahrt weist die Stadt zwei Häfen auf.Auch für das Internet stellt Frankfurt einen wichtigen Standort dar. Hier befindet sich der größte deutsche Internetknoten DE-CIX und die DeNIC.

Siehe auch: Wichtige Straßen und Plätze in Frankfurt am Main

Messe

Handelsmessen haben in Frankfurt eine lange Tradition. Nach neuesten Erkenntnissen war Frankfurt mit der Frankfurter Messe die erste Messestadt der Welt. Schon in dem Mittelalter konnten Handelsreisende hier ihre Waren anbieten. Mit Leipzig, dem zweiten großen Messestandort in dem Heiligen Römischen Reich deutscher Nation (Leipziger Messe), war Frankfurt durch eine Fernstraße, die Via Regia, verbunden.

Wichtige Messen in Frankfurt sind neben der Frankfurter Buchmesse und der Internationalen Automobilausstellung auch die Ambiente Frankfurt , die größte Konsumgütermesse der Welt.

Ansässige Unternehmen

Frankfurt am Main Beschreibung
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Bürohochhäuser, hier zwei der Deutschen Bank, prägen das Stadtbild

In kaum einer anderen deutschen Stadt sind so viele international führende Unternehmen aus den verschiedensten Branchen ansässig. Hier findet man unter anderem Chemiekonzerne, Werbeagenturen, Softwareunternehmen und Call-Center. In der Industrie tritt vor allem die chemische Industrie in den Vordergrund. Auch Verbände wie der Verband der Chemischen Industrie (VCI), der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), der Verband deutscher Ingenieure (VDI) und der Verband der Elektrotechnik (VDE) mit der angeschlossenen elektrotechnischen Normenkommission (DKE in dem DIN und VDE) haben hier ihren Sitz.

Frankfurt am Main ist aber vor allem als internationaler Finanzstandort global bekannt. In der Innenstadt befinden sich die Unternehmenszentralen der drei größten deutschen Banken. Die Deutsche Bank AG liegt in der Mainzer Landstraße in der Nähe der Taunusanlage. Wenige Straßen weiter stadteinwärts kann man die Wolkenkratzer der Commerzbank AG erkennen, von denen der höchste fast 300 Meter in die Höhe ragt. Anders als der Name vermuten lässt, wird auch die Dresdner Bank AG von Frankfurt aus geleitet. Sie gehört jedoch der Allianz AG mit Sitz in München.

Zu den großen Kreditinstituten kommen noch die DZ Bank , die Frankfurter Sparkasse 1822 , entstanden durch Fusion der Sparkasse von 1822 und der Stadtsparkasse, sowie Landesbank Hessen-Thüringen (HELABA) hinzu (nicht zu verwechseln mit der Landeszentralbank in Hessen, die jetzt Hauptverwaltung Frankfurt der Deutschen Bundesbank heißt). Die meisten der 300 weiteren Banken sind keine inländischen Unternehmen. Mit den von der Deutsche Börse AG betriebenen Handelsplattformen „Frankfurter Wertpapierbörse“ und „XETRA“ ist Frankfurt der zweitgrößte Aktienmarkt Europas und wickelt den Löwenanteil des deutschen Wertpapierhandels ab.

Frankfurt beheimatet aber auch die meisten deutschen Sportverbände. Der Deutsche Sportbund, der Deutsche Fußball-Bund und das Nationale Olympische Komitee sind exemplarisch zu bezeichnen.

Staatliche Einrichtungen und Organisationen

Frankfurt am Main ist eine Bankenmetropole, auch in Bezug auf staatliche Banken. Neben der Deutschen Bundesbank haben auch die Europäische Zentralbank und das deutsche IFC-Büro (die International Finance Corporation ist Teil der Weltbankgruppe) ihren Sitz in Frankfurt.

Außerdem ist Frankfurt Sitz der Deutschen Bibliothek, des Hessischen Oberlandesgerichts sowie des Hessischen Landesarbeitsgerichtes und hat ein eigenes Polizeipräsidium und eine Berufsfeuerwehr mit 7 Feuerwachen.

Frankfurt ist zudem Sitz von 88 Konsulaten. Ca. Berlin hat mehr ausländische Vertretungen.

Massenmedien

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Frankfurter Allgemeine Zeitung

Frankfurt, eine der ältesten Zeitungsstädte der Welt, ist Sitz von zwei überregionalen Tageszeitungen mit unterschiedlicher politischer Ausrichtung. Die liberal-konservative Frankfurter Allgemeine Zeitung unterhält sowohl Redaktion als auch Verlagshaus in der Nähe der Mainzer Landstraße in dem Stadtteil Gallusviertel. Die linksliberale Frankfurter Rundschau hingegen hat ihr Druck- und Verlagshaus mitsamt in der Frankfurter Innenstadt in der Nähe des Eschenheimer Turms. Zudem erscheint in Frankfurt noch eine bedeutende regionale Zeitung. Die Frankfurter Neue Presse erscheint in dem Verlag der Frankfurter Societät in direkter Nachbarschaft zu dem Verlagshaus der FAZ.

Neben den Tageszeitungen gibt es in der Frankfurter Medienlandschaft noch einige interessante Magazine. Das Journal Frankfurt ist wohl die bekannteste Zeitschrift der Stadt für Veranstaltungen, Feste und so genannte Insidertipps. Wie auch die FAZ und die FNP hat das Journal Frankfurt seine Redaktion in dem Frankfurter Gallusviertel. Auf "ökologische Zeitschriften" hat sich der ÖKO-TEST Verlag in der "Grünen-Hochburg" Frankfurt-Bockenheim spezialisiert. Am bekanntesten ist darunter wohl die gleichnamige Testzeitschrift. Ebenfalls in Bockenheim befindet sich die Redaktion der Satire-Zeitschrift Titanic.

Frankfurts ältester Rundfunksender war das 1925 gegründete private Radio Frankfurt . Heute ist das Nachfolgeunternehmen, der öffentliche-rechtliche Hessische Rundfunk mit seinem Sendehaus in dem Nordend eines der wichtigsten Medienunternehmen für Radio und Fernsehen. Der US-amerikanische Medienkonzern Bloomberg hat in der Neuen Mainzer Straße in Frankfurts Innenstadt sein Deutschlandstudio. Hinzu kommt noch das Regionalstudio der RTL Group. Auch reine Radiosender senden von Frankfurt aus. Planet Radio , die Jugendwelle von Funk und Fernsehen Hessen, hat ihr Studio direkt an der Hauptwache. Ein weiterer privater aber nicht kommerzieller Radiosender ist Radio X.

Ebenfalls in Frankfurt beheimatet ist die Nachrichtenagentur Reuters Deutschland. Sie hat ihre Büros in dem repräsentativen Messeturm.

Bildung und Forschung

  • Johann Wolfgang Goethe-Universität, gegründet 1914
  • Staatliche Hochschule für bildende Künste - Städelschule, gegründet 1817 von Johann Friedrich Städel, kam sie später an die Stadt Frankfurt und wurde 1942 eine staatliche Kunsthochschule der freien bildenden Künste
  • Hochschule für Musik und Darstellende Kunst , hervorgegangen aus der 1878 gegründeten privaten Stiftung „Dr. Hoch's Konservatorium“
  • Fachhochschule Frankfurt am Main , gegründet 1971 aus verschiedenen Vorgängereinrichtungen
  • Philosophisch-theologische Hochschule Sankt Georgen, private wissenschaftliche Hochschule in Trägerschaft der Deutschen Provinz der Jesuiten, Sitz der Hochschule ist der Stadtteil Sachsenhausen; errichtet 1926 durch Bischof Augustinus Kilian von Limburg; bis 1942 war die theologische Fakultät in Valkenburg und bestand von 1945 bis 1950 in Büren in Westfalen. 1950 siedelte sie nach Frankfurt über.
  • Hochschule für Bankwirtschaft (HfB) - Private Fachhochschule der Bankakademie e.V.
  • Max-Planck-Institute für europäische Rechtsgeschichte (MPIER), für Biophysik und für Hirnforschung

Bis September 2003 gab es auch noch die Bibliotheksschule Frankfurt am Main - Fachhochschule für Bibliothekswesen. Sie war eine Verwaltungsfachhochschule für den gehobenen Dienst in wissenschaftlichen Bibliotheken. Zu dem 30.09 2003 stellte sie ihren Betrieb ein.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten

Frankfurt am Main Beschreibung
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MAIN TOWER

Die Aussichtsplattform des Main Towers ist ein je nach Jahreszeit zu unterschiedlichen Tageszeiten geöffneter Aussichtspunkt. Die Plattform bietet in über 200m Höhe eine wundervolle Aussicht über das ganze Rhein-Main-Gebiet. Man kann bisins Rheingau, den Vogelsberg und den Odenwald blicken. Die Stadt Frankfurt und ihre umliegenden Städte bieten in der Nacht eindrucksvolle Kontraste. Tagsüber ist die Plattform des Main-Tower, dem einzigem wirklich öffentlichen Wolkenkratzer, stark besucht. In der Nacht sieht man ein Lichtermeer, was nicht bedeutet, dass es tagsüber weniger eindrucksvoll ist. Mehr dazu in dem Artikel MAIN TOWER

Der Römerberg mit dem Rathaus ist das historische Stadtzentrum und er stellt heute die Altstadt dar. Den Römer kennt jeder Frankfurt-Tourist. Vor dem Platz des Römers befinden sich einige traditionelle Gastwirtschaften und Cafes. Dort ist es auch möglich Andenken zu kaufen.

Sachsenhausen ist einer der quirligsten Stadtteile und eine Attraktion für sich. In diesem Stadtteil befinden sich viele Apfelwein-Kneipen in denen es auch möglich ist typische Frankfurter Spezialitäten wie Grüne Sosse oder Handkäs mit Musik zu essen. Einige der Kneipen sind noch aus dem Mittelalter, was sich in dem urigen Ambiente äußert. Sachsenhausen befindet sich auf der anderen Main-Seite von der Innenstadt aus gesehen. Mehr dazu in dem Artikel Frankfurt-Sachsenhausen.

Frankfurt am Main Beschreibung
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Bahnhofsviertel

Das Bahnhofsviertel ist ein Schmelztiegel der Kulturen. Dort befinden sich unzählige Geschäfte verschiedenster Art aus noch unterschiedlicheren Kulturkreisen. Auch das Rotlicht-Milieu befindet sich hier. Das Bahnhofsviertel lebt 24 Stunden am Tag, nicht ca. wegen des Rotlicht-Milieus. Der Bahnhof gibt den Rhythmus vor, er ist der größte Europas. Das Bahnhofsviertel kann auch als ein Musterbeispiel für urbane Probleme angesehen werden. Alkoholiker und Junkies scheinen dort allgegenwärtig. Mehr dazu in dem Artikel Frankfurt-Bahnhofsviertel

Weitere ausgewählte Sehenswürdigkeiten wie zu dem Beispiel der Messeturm, befinden sich ausführlich beschrieben unter Sehenswürdigkeiten in Frankfurt am Main.

Kultur

Die Stadt bietet ein vielfältiges kulturelles Programm. Dazu zählt die einzigartige Museumslandschaft, die sich auf beiden Seiten des Mains angesiedelt hat. Besonders bekannt ist davon das Kunstmuseum Städel auf Sachsenhäuser Seite (U1, U2, U3 Station Schweizer Platz), und das Jüdische Museum auf der Innenstadtseite (U1, U2, U3, U4, U5 Station Willy-Brandt-Platz). Das Museumsuferfest findet alljährlich an den Ufern statt und lädt die Besucher ein, sich mehr mit dem kulturellen Angebot auseinander zu setzen. Ein weiteres berühmtes Museum befindet sich in dem Westend. Es handelt sich um das Naturmuseum Senckenberg und wurde erst kürzlich umgebaut.

Frankfurt am Main Beschreibung
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Alte Oper

Neben den zahlreichen Museen existiert in Frankfurt ein erstklassiges Opernhaus, das mehrmals (zuletzt in dem Jahr 2003) die Auszeichnung Opernhaus des Jahres erhielt. In dem Opern- und Schauspielhaus Frankfurt (U1, U2, U3, U4, U5 Station Willy-Brandt-Platz) sind beide Bühnen vereint. Die Alte Oper (U6, U7 Station Alte Oper) wurde in dem Zweiten Weltkrieg zerstört und wird seit dem Wiederaufbau 1981 als Konzert- und Veranstaltungshaus genutzt. Weitere bedeutende Konzerthäuser sind die Jahrhunderthalle in Frankfurt-Unterliederbach und die Festhalle in Frankfurt-Bockenheim. Ein global bekanntes Forum für zeitgenössische Musik ist das 1980 gegründete Ensemble Modern in dem Frankfurter Ostend.

Das Ballett Frankfurt und das Theater am Turm (TAT) mussten in dem Jahr 2004 schließen.

Seit ungefähr dem 15. Jahrhundert findet in der Stadt die Frankfurter Buchmesse statt, die vor allem seit dem Zweiten Weltkrieg wieder stark an Bedeutung gewinnen konnte und heute die größte Buchmesse der Welt ist.

Weitere kulturelle Einrichtungen sind unter Kultur in Frankfurt am Main aufgelistet.

Für wissenschaftliche Einrichtungen, siehe Abschnitt Bildung und Forschung.

Dialekt

Der Frankfurter Dialekt in seiner ursprünglichen Form ist einer der Hessisch-Nassauischen Dialekte und zählt deswegen zu den Rheinfränkischen Dialekten. Die eng verwandten Dialekte, die in dem Rhein-Main-Gebiet gesprochen werden, decken ca. einen kleinen Raum ab. In dem restlichen Hessen wird völlig anders gesprochen. Wie in vielen anderen Großstädten vermischte sich der Dialekt, vor allem durch den internationalen Flughafen mit dem Hochdeutschen, wodurch ein Regiolekt entstandt, der häufig als Neuhessisch genannt wird.

Skurriles

Wie zwischen Köln und Düsseldorf besteht auch seit jeher zwischen Frankfurt und Offenbach am Main eine gutnachbarliche Feindschaft. Siehe dazu, Frankfurt-Offenbach Witz

Sport

FUSSBALL

Im Männerfußball spielte die SG Eintracht Frankfurt von 1963 an bis 1996, von 1998 bis 2001 und in der Saison 2003/04 in der 1. Bundesliga (derzeit 2. Bundesliga), außerdem derzeit A-Junioren Bundesliga, der Verein spielt in dem Frankfurter Waldstadion.

Deutscher Meister 1959
DFB-Pokalsieger 1974, 1975, 1981, 1988
UEFA-Pokalsieger 1980

Der FSV Frankfurt spielte früher in der 2. Bundesliga (derzeit Oberliga Hessen), der Verein spielt in dem Stadion am Bornheimer Hang.

Im Frauenfußball spielt der 1. FFC Frankfurt (früher SG Praunheim) in der 1. Bundesliga, der Verein spielt in dem Stadion am Brentano-Bad.

Deutscher Meister 1999, 2001, 2002, 2003
DFB-Pokalsieger